Taunus für Einsteiger

Steinbach Taunus: Eine rundum sanierte Grundschule, die neue Phorms-Privatschule und ein ordentliches Angebot vor allem von Reihenhäusern, aber auch von freiem Bauland: Steinbach ist gerade für junge Familien ein attraktiver Wohnort. „Dazu kommen die noch sehr überschaubaren Strukturen im Ort mit vielen Vereinen und kurzen Wegen ins Grüne“, sagt Makler Hans-Jürgen Weber, der selbst mit seiner Familie in Steinbach lebt.

Zugegeben: Das Städtchen mit nur knapp über 10.000 Einwohnern bietet nicht so viel Kultur und Einkaufsmöglichkeiten wie die großen Nachbarkommunen. Auch typische Taunus-Villen sind selten. Dafür locken niedrige Preise und weniger Konkurrenz bei der Immobilien-Nachfrage. „Auf zehn Interessenten für ein Reihenhaus in Oberursel kommen vier in Steinbach“, hat Hans-Jürgen Weber beobachtet. Allerdings sei die Beliebtheit der Wohnlage deutlich gewachsen. Weber sieht von dem vergleichsweise niedrigen Niveau aus klare Chancen zur Wertsteigerung in den kommenden Jahren.

Doppelhaushälften und Reihenhäuser sind die wichtigsten Wohn-Formate in Steinbach. Probleme gibt es mit dem runden Dutzend Hochhäusern. Sie bieten zwar großzügig geschnittene Wohnungen, beliebt sind sie dennoch nicht. Bestenfalls eine Wertstagnation ist für die Hochaus-Wohnungen zu erwarten. In Zukunft will die Stadt weiter auf überschaubare Einheiten setzen. Demnächst dürfte das 3,8 Hektar große Wohnbaugebiet „Taubenzehnter“ auf den Markt kommen, das derzeit im Steinbacher Rathaus vorbereitet wird.

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